Warum eine LED Wall im Meetingraum?
Ein professioneller Meetingraum ist heute mehr als ein Tisch mit Stühlen. Er ist ein Entscheidungsraum, in dem Strategien entwickelt, Kunden überzeugt und Teams zusammengebracht werden. Die LED Wall ersetzt dabei nicht einfach nur den Beamer – sie verändert die Art, wie Meetings ablaufen.
Keine verlorene Zeit beim Abdunkeln. Kein Suchen nach dem richtigen Eingang. Kein blasses Bild bei Tageslicht. Stattdessen: Ein brillantes Display, das sofort einsatzbereit ist.
Schritt 1: Raumanalyse
Bevor Sie über Technik nachdenken, analysieren Sie Ihren Raum:
- Raummaße: Länge, Breite, Höhe. Die LED Wall sollte zur Raumproportionalität passen.
- Sitzabstand: Messen Sie den Abstand vom Display zur hintersten Sitzreihe. Das bestimmt den Pixel Pitch.
- Lichtverhältnisse: Gibt es Fenster? Direktes Sonnenlicht? LED Walls kommen mit Umgebungslicht zurecht, aber die Helligkeit beeinflusst die Wahl.
- Wandbeschaffenheit: Tragfähigkeit der Wand prüfen. Eine LED Wall wiegt je nach Größe 30–80 kg pro m².
Schritt 2: Die richtige Größe & Auflösung
Die Größe der LED Wall hängt vom Raum ab. Unsere Empfehlungen:
- Kleiner Meetingraum (4–6 Personen): 110–138 Zoll (ca. 2,4 × 1,35m), Pixel Pitch P1.2–P1.5
- Mittlerer Konferenzraum (8–12 Personen): 138–165 Zoll (ca. 3,0 × 1,7m), Pixel Pitch P1.5–P1.8
- Großer Boardroom (12–20 Personen): 165–220 Zoll (ca. 4,0 × 2,25m), Pixel Pitch P1.8–P2.5
Tipp: Wählen Sie im Zweifel die größere Variante. Ein zu kleines Display führt dazu, dass Teilnehmer in der letzten Reihe Inhalte nicht lesen können.
Schritt 3: Technische Vorbereitung
Drei Dinge müssen vor der Installation geklärt sein:
- Strom: Eine LED Wall benötigt je nach Größe 500–2.000 Watt. Prüfen Sie, ob ausreichend Steckdosen oder ein dedizierter Stromkreis vorhanden sind.
- Netzwerk: Für Content-Management und Steuerung wird eine Netzwerkverbindung benötigt (LAN empfohlen).
- Unterkonstruktion: Je nach Wandbeschaffenheit wird eine Tragstruktur aus Aluminium-Profilen montiert. Kampro übernimmt die Statikprüfung.
Schritt 4: Content-Quellen & Mediensteuerung
Ihre LED Wall sollte alle gängigen Quellen unterstützen:
- HDMI / DisplayPort: Laptop-Anbindung für Präsentationen
- USB-C: Moderner Standard, ideal für MacBooks und aktuelle Laptops
- Kabellose Übertragung: ClickShare, Barco WePresent oder AirPlay für spontane Präsentationen
- Medienserver: Für Digital Signage im Standby-Modus (Firmen-Branding, KPIs, Willkommensnachrichten)
Schritt 5: Integration in Videokonferenz-Systeme
Für hybride Meetings ist die Integration in Teams, Zoom oder WebEx entscheidend. Unsere Empfehlung:
- Dedizierter Mini-PC oder NUC als Raumsystem
- USB-Kamera oberhalb der LED Wall montiert
- Decken-Mikrofon-Array für raumfüllende Audioaufnahme
- Die LED Wall zeigt remote Teilnehmer in Lebensgröße – ein völlig anderes Meeting-Erlebnis
Checkliste: 10 Punkte vor der Installation
- Raummaße und Sitzabstände dokumentiert
- Lichtverhältnisse analysiert
- Pixel Pitch bestimmt
- LED Wall Größe festgelegt
- Stromversorgung geprüft
- Netzwerkanschluss vorhanden
- Wandtragfähigkeit bestätigt
- Content-Quellen definiert
- Videokonferenz-Integration geplant
- Wartungsvertrag besprochen
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