Meeting Room Display vs. LED Wand: Was gehört wo ins Büro?
Monitors, LED-Wände, Tablets, Video-Walls – die Auswahl an Display-Technologien fürs Büro ist groß. Doch nicht jede Technologie passt in jeden Raum. In diesem Artikel erklären wir, welches Display in welchen Bürobereich gehört – und warum.
Die Grundregel: Die Technologie folgt dem Zweck. Ein Meetingraum hat andere Anforderungen als die Lobby, und die Café-Zone andere als die Produktionshalle.
Meetingraum: Display oder LED-Wand?
Der Meetingraum ist der häufigste Einsatzort für Displays im Büro. Hier treffen Mitarbeiter Entscheidungen, präsentieren Ergebnisse und führen Videokonferenzen.
Für kleine Meetingräume (bis 8 Personen): Flat-Panel-Display 55–75 Zoll. Reicht für Präsentationen und Videokonferenzen. Oft mit integrierter Webcam und Lautsprechern verfügbar. Budget: 1.000–4.000 Euro.
Für mittlere Meetingräume (8–14 Personen): LED-Wand 2,5 x 1,4 m mit P2.5 oder 86–98-Zoll-Display. Die LED-Wand bietet höhere Helligkeit (ideal bei Tageslicht) und nahtloses Bild. Budget: 8.000–25.000 Euro (LED) oder 3.000–8.000 Euro (Display).
Für große Konferenzräume (15+ Personen): LED-Wand 4 x 2,25 m mit P1.9–P2.5. Aus 6 Metern Entfernung noch perfekt lesbar. Budget: 25.000–50.000 Euro.
Boardroom: Fine-Pitch LED (P1.2–P1.5) für Premium-Präsentationen. Budget: 40.000–80.000 Euro. Die LED-Wand ist hier das Statussymbol – vergleichbar mit dem Konferenztisch aus Nussbaum.
Lobby und Empfang: Immer LED
Im Empfangsbereich gibt es einen klaren Gewinner: die LED-Wand. Der Grund: Hier zählt der Wow-Effekt mehr als überall sonst. Kunden, Bewerber und Geschäftspartner bilden sich in Sekunden eine Meinung über Ihr Unternehmen.
Warum LED statt Monitor: Nahtloses, rahmenloses Bild = Premium-Wirkung. Brillant auch bei bodentiefen Fenstern und Glasfassaden (800–1.500 Nits). Frei skalierbar in Größe und Form. 100.000 Stunden Lebensdauer, nahezu wartungsfrei.
Empfehlung: Mindestens 2 x 1,2 m (P2.5) für einen spürbaren Effekt. Für maximale Wirkung: 3–4 Meter Breite, P1.5–P1.8. Budget: 10.000–60.000 Euro.
Ausnahme: Kleine Unternehmen mit begrenztem Budget können mit einem hochwertigen 75-Zoll-Display starten (1.500–3.000 Euro) und später auf LED upgraden.
Gemeinschaftsbereiche: Café, Küche, Open Office
Café-Zone und Küche: Der meistfrequentierte Bereich im Büro. Hier verbringen Mitarbeiter Pausen, treffen sich informell und – schauen auf Displays. Empfehlung: 55–75 Zoll Commercial-Display. Content: Kantinenmenü, Unternehmens-News, Social-Media-Wall, Event-Ankündigungen. Optional: LED-Wand als Stimmungselement (Kunst, Natur-Videos). Budget: 1.000–3.000 Euro (Display) oder 8.000–25.000 Euro (LED-Wand).
Open Office / Teamfläche: Dezenter Einsatz – nicht ablenken, sondern informieren. Empfehlung: 43–55 Zoll Display (Hochformat) an der Wand. Content: KPI-Dashboard, Team-Kalender, Raumbuchungsübersicht. Wichtig: Kein Audio, keine blinkenden Animationen. Budget: 800–1.500 Euro pro Display.
Flure und Aufzugbereiche: Höchste Frequenz, kürzeste Betrachtungszeit. Empfehlung: 32–43 Zoll Display (Hochformat). Content: Wetter, News-Ticker, Event-Hinweise, Wegeleitung. Budget: 500–1.200 Euro pro Display.
Entscheidungsmatrix: Welche Technologie für welchen Raum
Hier die Zusammenfassung als Entscheidungshilfe:
Boardroom: LED-Wand P1.2–P1.5. Begründung: Premium-Wirkung, Tageslicht-tauglich. Budget: 40.000–80.000 Euro.
Großer Konferenzraum: LED-Wand P1.9–P2.5. Begründung: Fernlesbarkeit, nahtloses Bild. Budget: 25.000–50.000 Euro.
Mittlerer Meetingraum: LED-Wand P2.5 oder 86-Zoll-Display. Begründung: Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis. Budget: 3.000–25.000 Euro.
Kleiner Meetingraum: Flat-Panel 55–75 Zoll. Begründung: Wirtschaftlich, ausreichend für kleine Gruppen. Budget: 1.000–4.000 Euro.
Empfang/Lobby: LED-Wand P1.5–P2.5. Begründung: Maximaler Wow-Effekt. Budget: 10.000–60.000 Euro.
Café-Zone: 65–75 Zoll Display oder LED-Wand. Begründung: Informieren und Stimmung schaffen. Budget: 1.500–25.000 Euro.
Flur/Aufzug: 32–43 Zoll Display (Hochformat). Begründung: Kompakt, hohe Frequenz. Budget: 500–1.200 Euro.
Raumbuchung: 10 Zoll Tablet. Begründung: Funktional, kostengünstig. Budget: 300–800 Euro.
FAQ: Displays und LED-Wände im Büro
Kann ich LED-Wände und Monitore im selben CMS verwalten?
Ja. Die meisten professionellen CMS-Plattformen (ScreenCloud, Scala, BrightSign) unterstützen verschiedene Display-Typen und -Größen in einem System. So pflegen Sie alle Screens zentral.
Wie viele Displays braucht ein typisches Büro?
Faustregel: 1 Display pro 30–50 Mitarbeiter für interne Kommunikation. Plus: 1 Raumbuchungs-Display pro Meetingraum. Plus: 1 repräsentatives Display für Empfang. Ein Büro mit 200 MA braucht typischerweise 8–15 Screens.
Soll ich alle Displays gleichzeitig anschaffen?
Empfehlung: Starten Sie mit dem Empfangsbereich (größter externer Impact) und der Café-Zone (größter interner Impact). Erweitern Sie schrittweise auf Meetingräume und Flure. So verteilen Sie die Investition und lernen aus den ersten Erfahrungen.
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